Auf Leben und Tod

Organhandel

Der Organhandel ist jedes Jahr wieder im Gespräch und lässt die Gemüter erhitzen. Der Handel mit (menschlichen) Organen ist zwar streng untersagt, findet aber trotzdem minütlich irgendwo auf der Welt statt. Vor allem in den 'Hochburgen' des Organhandels, wie China und den Vereinigten Staaten, wird mit dieser unmenschlichen Methode besonders oft gehandelt. Doch wie geht dieser Vorgang von statten und wie kommen die Kriminellen überhaupt an die 'Währung'?

 

 

Zum Einen gibt es viele notleidende Menschen, die ihre eigenen Organe verkaufen, um an Geld zu kommen, dass sie oder Angehörige zum Überleben benötigen, was ziemlich widersprüchlich ist. Auf der anderen Seite nehmen sich Kriminelle einfach das, was sie brauchen, ohne Rücksicht auf die Rechte der Opfer. Beispielsweise werden Flüchtlinge ihrer Organe beraubt, während sie auf der Durchreise zu einem scheinbar sicheren Land sind. Von ihnen wird ein Wegzoll gefordert, den die Flüchtlinge aufgrund der Überseereise, die extrem viel Geld kostet, oftmals nicht mehr bezahlen können. Deshalb müssen sie mit ihren Organen wie Leber und Niere zahlen. In Ägypten werden Menschen sogar gefoltert, wenn die Familie das geforderte Lösegeld nicht bezahlt. Dabei werden grausame Methoden wie Vergewaltigung, das Ausbluten oder der Tod durch Elektroschock angewandt. Besonders makaber daran ist, dass die Angehörigen meistens live dabei sind und ihre geliebten Menschen beim qualvollen Tod beobachten müssen, ohne etwas tun zu können. Wenn der Gefolterte dann verstorben ist, werden die Organe entnommen und die Leichenkörper werden verbrannt, um Spuren zu vernichten. Das Einzige, was noch übrig bleibt, sind die verbrannten Knochen…

Auch Straftäter werden hauptsächlich in China für kleine Gesetzesverstöße (zum Beispiel für den Diebstahl von Benzin) hart bestraft, indem sie die Todesstrafe verhängt bekommen. Diese wird eigentlich nur verhängt, um an die benötigten Organe zu kommen. Während der Inhaftierung werden die Verurteilten dazu gezwungen, eine Einverständniserklärung zu unterschreiben, in der sie der Organentnahme nach ihrem Tod zustimmen. Selbst Ärzte sind am illegalen Organhandel beteiligt, da sie teilweise vom Tod der Patienten profitieren, wenn Organhändler die Organe auf dem Schwarzmarkt verkaufen.

Besonders widerlich ist die Methode, Frauen zu vergewaltigen, damit diese ein Kind bekommen, das später verkauft wird. Diese Art und Weise findet besonders oft in Afrika statt, wo die Kinder sozusagen 'auf Bestellung hergestellt' werden, nur um mit ihnen Geld zu verdienen. Der moralische Gedanke wird dabei völlig außer Acht gelassen. Durchschnittlich werden in Nigeria täglich zehn Kinder verkauft, was im Jahr rund 3650 ergibt. Eine ähnliche Methode wird in Waisenhäusern, Geburtskliniken und Obdachlosenheimen durchgeführt, indem junge Mädchen oder Frauen mit dem Angebot einer Abtreibung angelockt werden. Die Abtreibung findet aber nicht statt und die Schwangeren werden so lange dort festgehalten, bis sie das Kind zur Welt gebracht haben. Später werden die Kinder verkauft und größtenteils als Organspender missbraucht.

Es gibt allerdings auch nigerianische Babyfarmen, auf denen Frauen ihr Kind gebären und dafür im Schnitt 130 Euro bekommen, was nur einen geringen Anteil darstellt, den die Organhändler mit dem Verkauf der Organe des Kindes einnehmen. Insgesamt bringen die Organe eines gesunden Kindes rund 500 Tausend Euro ein.

 

 

 

(Quellen: http://www.organhandel.info/gewaltsame-organentwendung/

 http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=8629

 http://abcblogs.abc.es)

 

 

 

LG

Organspende

Wahrscheinlich hat jeder (in unserem Alter) schon einmal über das Thema Organspende nachgedacht. Doch der Gedanke, Organe nach unserem Tod zu spenden, was ja der häufigste Fall ist, ruft viel Diskussion in der Gesellschaft hervor. Die einen sagen „Warum sollte ich meine Organe spenden und 'zerstückelt' im Grab liegen?“ Andere denken sich, dass wenn sie sowieso nicht mehr am Leben sind, ihre Organe auch an Menschen spenden können, die sie benötigen und die durch deren Hilfe weiterleben können. Aber was ist eine Organspende, wie läuft das überhaupt ab und wie kann man sich registrieren lassen?

Zuerst einmal ist eine Organspende eine Zurverfügungstellung von Organen, damit diese transplantiert werden können. Dann gibt es die Unterscheidung in Organspenden, die lebend oder tot vorgenommen werden können. Nach Feststellung des Hirntods (post mortem), was bedeutet, dass die Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstammes erloschen ist, dürfen Gliedmaßen (Arme, Beine) und Organe wie Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Leber und Nieren transplantiert werden. Auch Gewebe wie Teile der Haut oder Sehnen dürfen gespendet und transplantiert werden. Außerdem können auch lebend Organe wie eine Niere oder ein Teil der Leber gespendet werden, was allerdings sehr gut überdacht werden sollte. Zudem muss man volljährig sein und aus freiem Willen handeln.

Bereits ab dem vierzehnten Lebensjahr kann man eine spätere Organspende ablehnen und ab dem sechzehnten Lebensjahr kann man sich dazu bereiterklären, später an einer Organspende 'teilzunehmen', indem man einen Organspendeausweis ausfüllt und ihn immer bei sich trägt. Diesen Ausweis kann man ganz einfach im Internet ausdrucken. Das war's und der ist dann auch gültig. Man muss sich auch nicht bei der Deutschen Stiftung für Organtransplantation (DSO) registrieren lassen. Im Prinzip kann also jeder zum Organspender werden. Das einzige Kriterium sind Krankheiten, die einen negativen Einfluss auf die Spende und somit den Empfänger haben könnten. Somit gibt es kein 'Maximalalter' für gespendete Organe und das biologische Alter ist irrelevant. Die Hauptsache ist, dass sie in einem guten Zustand sind, weil durch Krankheiten das Immunsystem des Empfängers so stark beschädigt werden könnte, dass eine weitere Spende oder Hoffnung auf Heilung unmöglich werden könnte.

Um den idealen Empfänger eines Organs zu ermitteln, arbeiten Staaten wie Belgien, Kroatien, Niederlande, Luxemburg, Slowenien und Österreich zusammen. Das ist die gemeinsame Warteliste des Verbundes von Eurotransplant. Faktoren, die eine Zustimmung des Organs mit dem Empfänger bestimme, sind die Blutgruppe, Gewebemerkmale, das Alter und das Gewicht. Trotzdem ist eine vorherige Bestimmung des Empfängers unmöglich, wegen des Datenschutzes beziehungsweise Persönlichkeitsrechtes.

Der Ablauf einer Organtransplantation ist immer derselbe: Zuerst stellen zwei von einander unabhängige Fachärzte den endgültigen, nicht behebbaren Ausfall des gesamten Gehirns fest, was die eindeutige Todesursache und Voraussetzung für jede Transplantation sein muss. Danach vergewissern sich diese Ärzte, ob der oder die Verstorbene vor dem Tod einer Organentnahme zugestimmt hat. Liegt solch ein Nachweis nicht vor, werden die nächsten Familienangehörigen oder Bekannten nach einer Organtransplantation gefragt. Wenn keine mündliche oder schriftliche Ermächtigung vorliegt, kann die Transplantation nicht durchgeführt werden. Wurde einer Transplantation zugestimmt ist der dritte Schritt eine Untersuchung des Leichnams auf Krankheiten oder Auffälligkeiten zum Schutz des Organempfängers. Anschließend teilt die DSO der internationalen Organvermittlungsstelle Eurotransplant die Untersuchungserkenntnisse und Daten des/der Verstorbenen mit, damit diese nach einem geeigneten Empfänger suchen kann. Wenn dieser Teil geregelt und ein optimaler Empfänger gefunden ist, werden in dem zuständigen Krankenhaus die gewünschten Organe entnommen. Die behutsame Behandlung des Leichnams ist Voraussetzung und die Angehörigen können nach Organentnahme Abschied vom Verstorbenen nehmen. Der letzte Schritt ist der Organtransport zum Organempfänger in das jeweilige Transplantationszentrum. Auf dem Weg dorthin werden die Organe logischerweise sorgfältig verpackt und aufbewahrt. Bei Ankunft der Organe im Transplantationszentrum werden diese in Empfang genommen, womit auch der Ablauf endet.

 

Momentan warten allein in Deutschland circa Zehntausend Menschen auf ein Spenderorgan. Da bisher nur wenige Deutsche für eine Organspende registriert sind, werben mittlerweile schon Prominente für die Organtransplantation.

(Auch Organhandel ist ein großes Thema, da auf dem Schwarzmarkt enorm mit Organen gehandelt wird. Dies ist in Ländern der Europäischen Union und in den USA verboten. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, lest euch am besten unseren Artikeln dazu durch.)

Jetzt seid ihr an der Reihe: Seid ihr für oder gegen eine Organtransplantation (auch bei euch persönlich)?

 

 

(Quellen: https://www.organspendeinfo.de/

http://www.sueddeutsche.de/

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/

http://bilder.t-online.de/

http://www.deesworldwide.de/ )

 

LG 

Nahtoderfahrungen

Viele Menschen, die eine oder mehr Nahtoderfahrungen hatten, berichten, dass sie sich im Wasser befanden und nach unten gezogen wurden oder die typische Situation, wenn sich der Nahtod-'Patient' in einem dunklen Tunnel befindet und ein helles Licht sieht. In solchen Momenten befindet sich ein Mensch zwischen dem Leben und dem Tod, obwohl er nicht tot ist. Oft kommt es auch vor, dass diese Menschen aus ihrem Körper austreten und sich von außen betrachten können. Beispielsweise kommt es bei einer Operation zu einem Herzstillstand des Patienten. Dabei wird das Gehirn nicht mehr mit Blut und dem mitgelieferten Sauerstoff versorgt, sodass es sich normalerweise nach 20 bis 30 Sekunden 'abschaltet' und nicht mehr funktionsfähig ist. Aber durch Aussagen von 'Nahtoderfahrenen' scheint das Bewusstsein auch nach dem Tod noch vorhanden zu sein. Aber was ist eigentlich das Bewusstsein und was hat es damit zu tun?

Das Bewusstsein ist die Fähigkeit, die Umgebung mit seinen Sinnen zu erfassen und Situationen, die man erlebt, zu verarbeiten. Wenn das Herz aufhört zu arbeiten und sich die Atembewegung einstellt, kann man rein theoretisch nichts mehr wahrnehmen, weil man ja nicht mehr lebt. Aber in vielen Fällen eines Nahtodes treten Menschen aus ihrem Körper aus und können Aktivitäten in der Umgebung wahrnehmen. Sie hören, sehen, riechen und spüren, was um sie herum geschieht. Aus diesem Grund sind sich viele Wissenschaftler und Ärzte noch uneinig, was es mit den Nahtoderfahrungen und dem Leben nach dem Tod auf sich hat…

Wie ist Eure Meinung? Hattet Ihr schon einmal eine Nahtoderfahrung und/oder wie steht Ihr dazu?

 

(Quelle zum Bild: http://www.scinexx.de/redaktion/wissen_aktuell/bild11/nahtodb.jpg)

 

LG

 

Leben nach dem Tod

- Real oder Irreal?

Manchmal fragt man sich doch, was passiert, wenn das Leben vorbei ist, oder?! Ich denke, jeder hatte schon mal diesen Gedanken. Die meisten Religionen beschäftigen sich ebenfalls mit dieser Frage beziehungsweise sind fest davon überzeugt, dass es ein Jenseits gibt wie beispielsweise das Christentum oder der Buddhismus. Doch gibt es wirklich ein Leben nach dem Tod?
Manch einer sagt, es gebe nur den Menschen aus Fleisch und Blut. Andere sagen, jeder Mensch und jedes andere Lebewesen habe außerdem noch eine Seele. Diese Personen sind des Öfteren der Meinung, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Die Seele soll dann in eine andere Welt, den Himmel oder sogar die Hölle übergehen. Allerdings kann dies nicht wissenschaftlich bewiesen werden. Wie soll uns schließlich ein Toter mitteilen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht? Einen Brief, eine E-Mail oder eine WhatsApp schicken? Naja, das ist eher unvorstellbar, um nicht zu sagen: unmöglich…
Allerdings gibt es Nahtoderfahrungen von Personen, die den Tod gesehen haben sollen. In diesen Berichten sind die Meisten aus ihrem Körper ausgetreten wie aus einer leeren Hülle und konnten sich von einer anderen Position aus betrachten. Manche erzählten, nachdem sie wieder zurück in der Realität waren, dass es wie in einer Parallelwelt war - wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, schaut euch am besten unseren Artikel bezüglich Nahtoderfahrungen an. Aber gibt es überhaupt so etwas wie Parallelwelten?
Auch diese Theorie konnte bisher nicht bewiesen werden. Aber wenn das Herz eines Menschen stehen bleibt und dieser nachweislich tot ist, tritt die Seele dann wirklich aus dem Körper aus? Und wenn ja, was passiert danach? Es könnte sein, dass wir auf eine andere Art und Weise weiterleben, zum Beispiel indem wir nach dem Tod allmählich zu Erde und Staub zerfallen und einen Nährboden für Mikroorganismen darstellen. Es könnte ebenso gut sein, dass wir schon einmal gestorben sind und gerade unser zweites, drittes oder beliebiges Leben durchleben. Aber all das ist nur Theorie...

Was meint Ihr? Seid Ihr davon überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt oder dass nach dem Tod einfach Schluss ist?

 

 

(Quelle zum Bild: http://imalbum.aufeminin.com/album/ )

 

LG