Portrait

Interview mit Frau Zamzow

Interview mit Frau Zamzow

Wie lange sind Sie bereits Lehrerin?

Erst seit circa einem Jahr. Ich mache hier zur Zeit mein Referendariat.

Warum wollten Sie Lehrerin werden?

Ich bin Lehrerin, weil ich gerne mit Menschen zusammen arbeite und ich mich freue, meine Begeisterung für meine Fächer teilen zu können.

Da wir schon bei Fächern sind: Welche Fächer unterrichten Sie und warum?

Ich unterrichte Kunst und Geschichte, da diese Fächer sich gegenseitig gut ergänzen.

Gefällt Ihnen das Goethe?

Ja! Das Goethe-Gymnasium mit seinem nuen Gebäude ist top modern und es macht mir viel Spaß hier zu arbeiten.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich reise viel, spiele Badminton und betätige mich natürlich künstlerisch.

Fällt Ihnen das Aufstehen im Unterricht genauso schwer wie uns Schülern?

Im Winter, wenn es draußen noch dunkel ist beim Aufstehen, ein wenig. Ansonsten nicht.

Haben Sie im Unterricht je etwas witziges erlebt?

Ja, ich musste einem Schüler einmal den Unterschied zwischen Gotik und Gothik erklären.

Haben Sie einen Lieblingsfilm? Wenn ja, welchen?

Ich mag "Charlie und die Schokoladenfabrik" sehr.

Und wie sieht es mit Büchern aus?

Mein Lieblingsbuch ist "ES" von Stephen King

Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Was sollte sich am Goethe ändern?

Die Schule sollte unbedingt einen Farbanstrich in den Fluren bekommen.

 

Lehrerinterview mit Frau Hoppe

Frau Hoppe

Wie heißen Sie?

"Ich heiße Carmen Hoppe."

Wie lange arbeiten Sie schon als Lehrerin?

"Oh, da muss ich erstmal nachdenken... Seit 28 Jahren schon."

Warum wollten Sie gerade Lehrerin werden?

"Seit ich 12 bin war klar, dass ich Lehrerin werden will. Ich wollte es immer besser machen als meine Lehrer damals und wollte immer mit Menschen arbeiten."

Welche Fächer unterrichten Sie und warum?

"Russisch hat mir immer Spaß gemacht, deswegen wollte ich das studieren. Ärgerlicherweise unterrichte ich kein Russisch mehr heute. Englisch habe ich studiert, weil es mir leicht fiel und Kunstunterricht gebe ich nur, weil ich mich nachqualifizieren musste. Ursprünglich wollte ich die Kunst als mein Hobby lassen."

Gefällt Ihnen das Goethe?

"Ja, sehr sogar! Die Schüler identifizieren sich mit ihrer Schule und stehen voll und ganz hinter ihr! Außerdem hat man als Lehrer auch ein wirklich sehr gutes Verhältnis zu den Schülern und kann sie, beispielsweise durch TAGGS, besser kennenlernen."

Fällt Ihnen das frühe Aufstehen auch so schwer, wie uns Schülern?

"Naja, es wird mit der Zeit leichter. Man findet seinen Schlafrhythmus."

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

"Ich male sehr gerne und spiele seit über 30 Jahren aktiv Volleyball. Ansonsten lese ich gerne oder beschäftige mich mit Handarbeiten, wie mit dem Stricken zum Beispiel."

Ist bei Ihnen im Unterricht jemals etwas Amüsantes vorgefallen?

"Oh ja. Es war an einem Freitag, ich habe mit meiner Klasse einen Film über Najavo Indianer geguckt. Der Raum war natürlich abgedunkelt und ich bin eingeschlafen. Die Klasse war sehr diskret und störte mich auch nicht. Am Ende der Stunde fragte jedoch einer, ob es sein könnte, dass ich eingeschlafen sei."

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

"Dass die Eltern vielleicht etwas mehr Vertrauen in die Lehrer haben, was vor allem mich als Kunstlehrerin betrifft. Außerdem ist die Schule sehr kahl, daran könnte was geändert werden. Für die "normalen" Klassen sollte es auch noch mehr außerschulische Angebote geben."

Eine Woche ohne mein mobiles Endgerät

Als mein Projektleiter mich fragte, ob nicht ich, der ja in der Tat ganze 3 Monate mit einem Nokia Telefon des vergangen Jahrhunderts ausgehalten hatte, Lust hätte diesen Artikel zu schreiben, kam eher reflexartig als mutwillig ein ja, eine Woche später als ich nochmals daran erinnert wurde, dass ich diesen Artikel zu schreiben hätte, begann ich langsam mir Gedanken darüber zu machen, was ich eigentlich schreiben wollte. Einen einfachen Tagebucheintrag? „Er stand auf, guckte morgens nicht reflexartig auf die Uhrzeitenanzeige des neben seines Bettes ans Ladekabel gelegten Handys,...“ und dem mehr. Ich bin mir sicher, dass es auf Youtube sicher ein Selbstexperiment gibt für die , die es tatsächlich interessiert, worauf man morgens alternativ zum Handy noch ablesen kann, dass man schon vor zehn Minuten hätte aufstehen sollen. Aber ich, ich gehöre nicht dazu, also dachte ich weiter, was mache ich jetzt mit diesem Artikel, was würde mich daran interessieren und etwas habe ich in drei Monaten ohne Smartphone über mich gelernt. Also wenn ich durch Zufall mal auf solch einen Artikel stoßen sollte, fände ich es besonders interessant zu sehen, weswegen man eigentlich erst einen solchen Artikel schreiben lassen muss, um die Menschen ihre Sucht sehen zu lassen und ob sich jemals jemand im Jugendalter gedacht hat: „Na Mensch, ihm fiel es aber schwer, eine Woche ohne Handy, vielleicht sollte ich meinen eigenen Medienkonsum mal überdenken“; ich glaube nicht. Außerdem ist ja auch das Thema: „Du hast keine 300 Facebookfreunde, also bist du nicht cool“, erstens nicht mehr besonders aktuell und zudem auch schon tausendmal diskutiert worden, also zurück zu meiner eigentlichen Frage –  Wieso braucht es immer Menschen, die mit einem vollkommen überzogenem Beispiel vorangehen, um die Menschen über diese fundamentalen Alltagsthemen nachdenken zu lassen? Wieso verschwenden so viele Menschen derartig viel Zeit mit Unterhaltungsmedien? Und ja ich weiß auch darüber wird seit Jahren diskutiert, aber ändert sich was? Scheinbar nicht, also möchte ich gerne eine neue Debatte starten:

Was hältst du von einer Mediensteuer, jeder, der täglich mehr als 3,5 Stunden erstens Massen an Strom verbraucht und zweitens in keinerlei Hinsicht wirklich produktiv ist, und wer hier Studien zitiert, die belegen, dass Computerspiele die Hand-Auge-Koordination fördern, der sollte mal darüber nachdenken, ob es jemals einen Fall gab, bei dem jemand aufgrund einer zu geringen Hand-Auge-Koordination gestorben ist, zahlt pro weitere angefangene halbe Stunde 50 Cent. Logischerweise lässt sich Arbeitszeit von der Steuer absetzen.

 

ROR

Drei Monate Baguette

Es war deine Entscheidung.“ Kein besonders aufmunternder Satz bei einem verzweifelten Telefonat mit einer Freundin, in dem ich mich mal wieder über kartoffellose Mahlzeiten beschwerte.

Entschieden habe ich mich im Jahr 2015 als damalige Schülerin der neunten Klasse. Ich belegte seit ungefähr zwei Jahren als zweite Fremdsprache Französisch und beschloss an dem Brigitte-Sauzay-Programm teilzunehmen. Dies ist ein Programm des Deutsch-Französischen Jugendwerks, das durch Schüleraustausche die Beziehungen zwischen der Jugend der beiden Länder fördern möchte.

Ich habe die Entscheidung teilweise bereut, aber jetzt bin ich mir ganz sicher, dass es eine gute und absolut richtige Entscheidung war. Und obwohl die drei Monate in Frankreich mir nicht nur Freude bereitete, vermisse ich diese Zeit.

Ich wohnte in Frankreich in der westfranzösischen Hafenstadt La Rochelle mit direktem Zugang zum Atlantik. Als ich dort ankam, wusste ich durch meinen Französischunterricht immerhin bereits, wie man das Wetter beschreibt und wie das Verb „être“ (sein) konjugiert wird. „Il fait beau“ (Es ist schönes Wetter) - „Oui“, wurde zu einem häufigen Gesprächsverlauf. Aber „schon“ nach vier Wochen gelang es mir, die anfängliche Sprachbarriere etwas zu lockern, und ich musste nicht länger so tun, als könnte ich auch nur ansatzweise etwas von dem verstehen, was mir gesagt wurde.

All die schrecklichen Tage mit schwerfallender Kommunikation, die zu Missverständnissen in der Familie führten, oder auch die, an denen ich einfach erschöpft von der Sprache war, wurden durch die Summe an positiven und negativen Erfahrungen wettgemacht. Besonders ist mir das Essen von Austern in Erinnerung geblieben, das zu großen Lachern in der Gastfamilie führte, als sie meinen Gesichtsausdruck sahen. Es sind nicht nur die großen Freuden des Lebens, wie ein besonders sonniger Tag am Strand, es sind auch die kleinen Freuden, die mich so unglaublich glücklich machten, und die ich besonders wertzuschätzen gelernt habe, genauso wie mein eigenes Zuhause. Zu den kleinen Freuden, die zu großen werden, gehört ein Lächeln von französischen Klassenkameraden, die ich unglaublich liebgewonnen habe oder sogar ein Granatapfelbaum, den wir ungewöhnlicher Weise hinter dem McDonalds entdeckt haben.

 

Es ist ein Genuss gewesen, zu sehen wie sich bestimmte Klischees erfüllen. Da wären die Begrüßungsküsschen, die tollen Bäckereien und Fromagerien, aber vor allem die amüsanten Franzosen mit fünf Baguettes unter einem Arm. Außerdem habe ich sowohl deutsche als auch französische Freunde gefunden.Nicht nur,dass ich viele tolle Orte und Städte in dem wunderschönen Land gesehen habe, zusätzlich laufen Klassenarbeiten und Tests in Französisch seit meiner Rückkehr besonders gut.Das Schönste beim Nachhausekommen war es, meine Familie und Freunde nach drei Monaten endlich wieder in den Armen zu halten und bekannte Gesichter wieder zu sehen. Diese riesige Freude wäre ohne meinen Aufenthalt in Frankreich nicht möglich gewesen.

 

Ich möchte an dieser Stelle jedem empfehlen einen Austausch zu machen. Ein Austausch muss nicht unbedingt über lange Zeit gehen. Man kann nie wissen wie die Gastfamilie ist, ob man sich mit ihr versteht oder nicht. Auch Austauschschüler, die nicht zufrieden waren, konnten am Ende verdammt stolz auf sich sein und andere wollten sogar gar nicht mehr nach Hause. Ich hoffe ebenfalls eines Tages wieder La Rochelle besuchen zu können, denn auch die wunderschöne Stadt ist zu meinem Zuhause geworden.

Johanna Mill (KL. 10.3)- externer Beitrag

Selbstexperiment - Eine Woche Vegetarier sein

Seit einiger Zeit habe ich mich gefragt, wie es sein könnte, mich vegetarisch zu ernähren. Ständig wird im Fernsehen über diese Lebensweise diskutiert und ab und zu werden auch mal Demonstrationen von der PETA oder privaten Aktivisten veranstaltet. Niemals hätte ich mir vorstellen können, allein schon eine Woche ohne Fleisch zu leben, weil es mittlerweile ein fester Bestandteil meines Lebens ist und ich es mir nicht wegdenken kann. Auch wenn es nur eine Woche ist. Aber trotzdem habe ich darüber nachgedacht, mal eine kurze Pause einzulegen. Schließlich werden die meisten Tiere in der Massentierhaltung ordentlich mit Medikamenten zugepumpt und leben im Durchschnitt auf einem Quadratmeter, was ja kein wirkliches Leben ist. Und dass das schlechte Auswirkungen auf uns haben wird, war mir längst klar. Doch meinen inneren Schweinehund zu überwinden und eine Woche kein Fleisch zu mir zu nehmen, erschien mir erst als zu schwer. Bis ich es einfach ausprobierte…

 

 

Am ersten Tag meines Selbstexperiments hatte ich noch keine Probleme damit, auf Fleisch zu verzichten. Auch am zweiten und dritten Tag hatte ich kaum ein Verlangen nach Fleisch, obwohl ich es sonst fast jeden Tag gegessen habe. Es war zwar schon etwas komisch oder eher ungewohnt, seit drei Tagen kein Fleisch gegessen zu haben, aber ansonsten war alles in Ordnung. Doch am vierten Tag des Experiments setzte so langsam das Verlangen nach etwas Fleischigem zwischen meinen Zähnen ein. Besonders nachmittags nach der Schule war es, als wenn etwas fehlte. Zum Mittag kein Fleisch und abends ebenfalls nicht. Ein bisschen traurig hat mich das ja schon gemacht. Am fünften Tag, einen Freitag, hatte ich wirklich schon Entzugserscheinungen. Ich traf mich nach der Schule mit einer Freundin, um mit ihr in die Stadt zu gehen. Und überall um mich herum sah ich nur noch Fleisch. Es fiel mir wirklich schwer, mich zusammenzureißen und nicht einfach einen kleinen fleischigen Snack zu kaufen. Allen, mit denen ich abhing, schüttete ich quasi mein Herz aus und erzählte ihnen davon, wie schwer es doch für mich sei, nicht mal eben einen Döner in der Mittagspause mitessen zu können. Meine Besten ärgerten mich sogar damit und hielten mir einen Hotdog aus der Cafeteria vor die Nase.

Und dann kam das Wochenende: der wirklich schwerste Part. Teilweise dachte ich permanent daran, bald wieder Fleisch essen zu können. Dass es wirklich so hart sein würde, hätte ich nicht gedacht. Sogar im Fitnessstudio zog bei offenem Fenster der Dönerduft durch die Lüftung ins Gym. Ich hatte das Gefühl, das Fleisch würde mich überall hin verfolgen. Also riss ich mich zusammen und holte mir stattdessen einen knackigen Salat. Allerdings schmiedete ich mit meinem Vater schon Pläne und wir beschlossen, dass nach dem Ende des Experimentes erst einmal am Montag gegrillt wird. Sonntag: Ich freute mich den ganzen Tag darauf, dass der letzte Tag anbrach und ich am nächsten Tag endlich wieder mein heißgeliebtes Fleisch bekommen würde. So dachte ich zwar wieder extrem oft daran, dieses Mal aber mit Vorfreude, es bald hinter mir zu haben.

 

Paprikaschote mit Quinoa statt Hackfleisch

 

Montag war dann Schluss mit dem „Vegetariersein“. Nachdem ich dann mein gegrilltes Putenfilet bekam, war ich vollkommen zufrieden und mein Verlangen gestillt. Der Fakt, dass ich wirklich SO abhängig von Fleisch bin, war ziemlich erschreckend. Trotzdem bin ich froh, dieses Experiment durchgeführt zu haben. So konnte ich mal einen kurzen Einblick in das Leben eines Vegetariers bekommen. Der Gedanke, mein restliches Leben freiwillig auf Fleisch zu verzichten, war aber befremdlich. Diese eine Woche war total okay, aber nie wieder Fleisch? Neee, lieber nicht. Es gibt zwar genügend Alternativen, wie zum Beispiel Fleisch durch Quinoa zu ersetzen (was meine Mutter und ich auch taten), aber irgendwann würde ich das Fleisch dann auch wieder vermissen. Durch den Selbstversuch habe ich beschlossen, meinen Fleischkonsum ab sofort etwas zu reduzieren und mehr auf Alternativen einzugehen.

Letztendlich würde ich es aber jedem empfehlen, mal ein paar vegetarische Tage festzulegen. Dem Einen oder Anderen fällt es mehr oder weniger schwer, mit einem eingeschränkten Fleischkonsum klarzukommen. Meine Mutter beispielsweise, die auch an dem Experiment teilnahm, hatte überhaupt keine Probleme damit, sich daran zu halten. Wie gesagt, gibt es ja auch genügend Alternativen zum Fleisch, die man mal ausprobieren kann...

 

(Bildquelle: https://www.daskochrezept.de/rezepte/gefuellte-paprika-mit-quinoa_214723.html

http://www.massentierhaltung-abschaffen.de/mth-gefl.html)

 

 

LG

Was andere denken, was ich mache...

Was meine Eltern denken, wenn ich für TV Schwerin einen Beitrag drehe:

 

Was meine Freunde denken, wenn ich für TV Schwerin einen Beitrag drehe:

 

Was meine Oma denkt, wenn ich für TV Schwerin einen Beitrag drehe:

 

Wie meine Arbeit aber tatsächlich aussieht:

 

NK

Quellen: 

 

http://www.jrmyprtr.com/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/media-interview-WRAL-reporter.jpg

https://media-cdn.holidaycheck.com/w_1280,h_720,c_fit,q_80/ugc/images/46c60b8c-e437-36b5-8788-23b530333ea4

http://www.workboard.com/master-team-meetings/images/meeting-peoples.png

https://www.scook.de/image/358206/scook5x3/720/432/5dcb21296984af7587122ad26d8d3fc5/MH/schueler-schreibtisch-ausarbeitung.jpg

 

 

Interview mit Marvin Runge

Marvin Runge ist ein guter Freund von Tim W. aus der Redaktion der Schülerzeitung. Er spielt seit 2 ½ Jahren beim Hansa Rostock und hat in seiner 12- jährigen Fußballkarriere einen sehr guten Lauf. Angefangen hat er ganz klein beim MSV Pampow. Danach ging er zum FC Eintracht Schwerin (Heute: FC Mecklenburg Schwerin) und ab der Mitte des Jahres 2014 ging er aufgrund sehr guter fußballerischer Leistung zum FC Hansa Rostock. Im Verlauf dieses Berichtes lernt ihr etwas über ihn und seinen Weg als Fußballer kennen.

 

Das Interview: