Sport

Den Wolken ein Stück näher – Faszination Segelfliegen

Was kann schöner sein, als die Welt von oben zu sehen? Gerade hier bei euch in Mecklenburg lohnt sich ein Blick aus der Vogelperspektive. Ich bin während jedes Fluges begeistert von der wunderschönen Natur. Wie viel Wasser es hier gibt, habe ich erst in 350 m Höhe erfahren. 

 

Mein Name ist Mohamad (21). Ich komme aus Syrien und will seit frühester Kindheit Pilot werden. Nach eineinhalb Jahren in Deutschland fand ich auf einer Facebook-Seite ein Angebot: „Pilot für einen Tag“. Nach ein paar E-Mails und einem Gespräch mit einem der Fluglehrer des Fliegerclubs Schwerin / Pinnow e.V., ist mehr daraus geworden.

Seit August 2017 nehme ich als Flugschüler an der praktischen und theoretischen Ausbildung teil, um den Segelflugschein zu erlangen. Die Ausbildung findet an den Wochenenden statt, erfahrene Fluglehrer geben ihr Wissen an derzeit 8 Jugendliche weiter. Auch die Theorie ist wichtig, es geht um Aerodynamik, Meteorologie, Technik, Luftrecht und Navigation.

Aber das Fliegen selbst ist das eigentliche Ziel für jeden Flugbegeisterten. Zur Ausbildung gehört der Start mit der Winde und der Flugzeug-Schlepp. Beim allgemein üblichen Windenstart wird das Segelflugzeug von 0 auf 100 km/h in 3 Sekunden (ähnlich der Beschleunigungen bei Formel 1) mit 260PS in die Luft gebracht. Bei circa 350m klingt das Schleppseil aus und man gleitet völlig lautlos durch die Luft. Eine unglaubliche Erfahrung. Bei guter Thermik kann das Segelflugzeug durchaus 2000m hochfliegen. Das Ziel des Flugs ist es, möglichst weite Strecken ohne Motor zu fliegen, wozu man warme Aufwinde, die sogenannte Thermik, nutzt. Durch diese kann das Segelflugzeug Höhe gewinnen.

Zunächst fliege ich noch mit einem Fluglehrer, aber wenn die Lehrer entscheiden, dass ich sicher genug bin und die praktischen Übungen (Start, Landung) gut gemeistert habe, werde ich meinen ersten Alleinflug haben. Dies wird sehr wahrscheinlich in diesem Sommer geschehen. Ich kann es kaum erwarten. Mir gefällt die Atmosphäre in der Gemeinschaft, die Jugendlichen werden in alle Tätigkeiten einbezogen. Man darf schon mit 13 Jahren eine Segelflugausbildung beginnen, mit 14 Jahren, wenn man dazu bereit ist, seinen ersten Alleinflug machen und 16 dann die Segelfluglizenz erwerben. Es ist also erlaubt, früher selbstständig ein Flugzeug fliegen, als Auto zu fahren! Der Fliegerclub bedeutet mir sehr viel.

Ich weiß, dass ich meine Wochenenden mit vielen freundlichen Menschen und einem besonderen Sport verbringen kann. Es bringt mich meinem Berufsziel Pilot zu werden ein Stück näher. Nicht alle Träume gehen sofort in Erfüllung, aber ich arbeite daran.

Wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, das Segelfliegen auszuprobieren, könnt ihr uns gerne eine E-Mail unter kontakt@fliegerclub-pinnow.de schreiben und selbst einen Tag als Pilot erleben. Wir würden uns über jugendliche Unterstützung freuen.

 Artikel von Mohamad Rihawi

 

ESV-Schwerin, ein fester Bestandteil im Breitensport der Landeshauptstadt

Mit dem „Eisenbahner Sport Verein“ verbindet man seit dem 19.07.1990 gleich eine Vielzahl an sportlichen Möglichkeiten in Schwerin. Mit dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands benannte sich die ursprünglich am 01.02.1949 gegründete BSG Lokomotive Schwerin um und gliedert sich bis heute in die Abteilungen: Skaten, Fußball, Wassersport, Gymnastik, Faustball, Turnen und Handball. Die jüngst gegründete Nachwuchsabteilung im Handball will dabei wieder an vergessene Traditionen anknüpfen. Denn was viele Einwohner unserer Stadt nicht wissen ist, dass auch die erfolgreichen Handballer von Post Schwerin (heute Mecklenburger Stiere) ihre Wurzeln zum Teil bei den Eisenbahnern haben.

MM

 

Hast du Bock, die wohl schnellste und härteste Ballsportart der Welt auszuprobieren???

Niklas aus der Klasse 10.5 hat es getan, zusammen mit seinem Team von MV Uncut probierte er sich bei den Nachwuchshandballern des ESV-Schwerin aus. Das dies kein Zuckerschlecken war, wurde ihm schnell bewusst. Schon bei der Erwärmung konnte er dem Tempo der Eisenbahner kaum standhalten und als er dann auch noch ein Ball ins Gesicht bekam, war ihm klar, dass dies kein Sport für Weicheier ist!

Wenn ihm was mal nicht ganz so gut gelang oder er Tipps brauchte, halfen ihm alle gerne, insbesondere konnte er sich an Ole Schmedemann und Luca Seiffart halten. Warum? Na weil die beiden Jungs es in die Landesauswahl geschafft haben. Dies zeugt nicht nur von großem Talent, sondern auch von einer hammer Trainerarbeit.

Unter: https://www.youtube.com/watch?v=d9atY0IdjQA könnt ihr euch den Beitrag angucken und wenn ihr jetzt selbst auch Lust bekommen habt dem runden Leder hinterher zu jagen, sind hier nochmal nähere Informationen: http://www.esv-schwerin-handballnachwuchs.de/index.php 

MM

Spielbericht MSV Pampow : FSV Bentwisch

Der MSV Pampow verliert sein am 19. Februar 2017 gespieltes Pokalspiel gegen den Spitzenreiter der Verbandsliga B-Junioren Mecklenburg Vorpommern mit 2:0. Er zeigt jedoch über große Strecken eine super Partie. Der Klassenunterschied war während der gesamten Spielzeit nicht zu bemerken.

Die Pampower beginnen das Spiel mit einer großen Chance, wo Timmy der rechte Flügelspieler in der ersten Minute die Chance zum Führungstreffen vergibt. Nach einem klasse Pass von Ricci lief er frei auf den gegnerischen Torwart zu und schoss knapp am Tor vorbei. Nach wenigen Minuten prüfte Ricci den Torwart der Gäste. In den Anfangsminuten gelingt es den Gastgebern den FSV Bentwisch nicht ins Spiel zu lassen.

Erst nach knapp einer viertel Stunde gelingt es den Gästen nach einem Eckball einen Abschluss auf das Pampower Tor zu setzen. Aus dem Gewühl vor dem Tor kann Bentwisch auf unser Tor schießen, aber Erik parriert stark. Taktisch steht der MSV sehr gut und lässt den FSV kaum ins spielen kommen.

In der 19. Minute gelingt es dem MSV, die Führung zu erzielen. Dodo kann nach einer schönen Kombination über Elias und Ricci unten rechts im Toreck einschieben. Die Führung ist zu dieser Zeit nicht wirklich unverdient, hält aber nur für eine Minute. Elias bringt einen Spieler kurz vor dem Strafraum zu Fall. Es gibt Freistoß. Der Standard kann vom MSV nicht ordentlich verteidigt werden und der FSV schiebt zum Ausgleich ein.

Die Pampower ließen die Köpfe nicht hängen und machten das Spiel, bis in der 32. Minute ein Spieler des FSV Bentwisches im Strafraum der Gastgeber zu boden fällt. So fällt auch das 1:2 für die Gäste.

Folgerichtig fällt der absolut verdiente Ausgleich in der 36. Minute durch Elias. Tim H. kann sich auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durchspielen und flankt flach auf Elias. Der verwandelt direkt ins Tor. Pampow hätte zur Halbzeitpause eine Führung verdient gehabt.

Auch die zweite Hälfte beginnt mit einen klasse Torschuss von Elias, den der gegnerische Torwart aber halten kann. Wie aus dem Nichts spielen die Gäste einen Steilpass zwischen die Pampower Ketten. Keine Chance für einen Spieler der Gastgeber. Der gegnerische Stürmer kann unseren Torwart überwinden.

Die Pampower lassen sich aber für eine ganze Weile nicht unterkriegen, bis ein der 61. Minute eine Einzelleistung des FSV aber für den 2:4 Endstand sorgte. Von dem Zeitpunkt an ließen die Gastgeber die Köpfe hängen und der FSV schaukelte die Partie nach Hause.

Man hat hier aber gezeigt, dass man mit Teamgeist und einem starken Siegeswillen gegen hochklassiegere Mannschaften mithalten kann.

TW